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Villa Vauban – Kunstmuseum der Stadt Luxemburg
"Segeln , was das Zeug hält - Niederländische Marinemalerei des 17. Jahrhunderts".
12.9.2010 -ki - Ab dem 11. Dezember zeigt die Villa Vauban, in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle die Ausstellung "Segeln , was das Zeug hält - Niederländische Marinemalerei des 17. Jahrhunderts". Die Architektur des neuen Museums spiegelt den historischen Charakter seiner Gemäldesammlungen, die im 18. und 19. Jahrhundert von Privatleuten zusammengestellt wurden. Die repräsentative Stadtvilla von 1873 ist renoviert und um einen Neubau des  Luxemburger Architektenbüros "Diane Heirend & Philippe Schmit" erweitert worden, der in einen spannenden Dialog mit der vorgefundenen Bausubstanz tritt. Das Ensemble aus Villa und Neubau befindet sich inmitten eines Parks des französischen Gartenarchitekten Édouard André (1840 – 1911), einem der führenden Landschaftsplaner seiner Zeit, der in seiner ursprünglichen Gestalt rekonstruiert wird. Die Villa Vauban lädt somit dazu ein, Kunst in entspannender Atmosphäre im Herzen der Stadt Luxemburg zu genießen.
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Kultur
Paul Gauguin in der Tate Modern
10.9.2010 -ki - Die Ausstellung des Jahres in London ist mit Sicherheit die große Paul-Gauguin-Retrospektive, die ab dem 30. September 2010 bis 16. Januar 2011 in der Tate Modern zu bestaunen sein wird. In dem am Ufer der Themse gelegenen Museum – dem weltweit größten Museum für moderne Kunst – wird unter dem Titel „Gauguin: Maker of Myth“ die umfangreichste Werkschau des französischen Malers zu sehen sein, die seit über einem halben Jahrhundert in der britischen Hauptstadt gezeigt worden ist. Mehr als 100 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit vermitteln ein umfassendes Bild vom Oeuvre eines der einflussreichsten und namhaftesten Künstlers des späten 19. Jahrhunderts. Eintrittskarten für die Ausstellung kann man bereits im Voraus online erwerben.
 
Kultur
Von Picasso bis Shiatsu
Übernachten im Design-Hotel "The Dolder Grand"
9.9.2010 -ki - In diesem Herbst ist Zürich das Mekka für Kulturliebhaber: Ab 15. Oktober wird die lang erwartete Picasso-Ausstellung im „Kunsthaus Zürich“ Besucher aus aller Welt anziehen. Der ideale Ort, um dieses Event zu erleben, ist The Dolder Grand (http://www.designhotels.com/the_dolder_grand), das neueste Design Hotels™ Mitglied in der Schweiz. Das Hotel mit Blick über Zürich wurde 1899 ursprünglich als „Curhaus“ eröffnet und von dem bekannten Architektenteam Foster und Partner in ein luxuriöses Stadtresort umgewandelt. Das glanzvolle Interior Design von United Designers wird von zahlreichen klassischen und zeitgenössischen Kunstwerken geschmückt, die der Eigentümer Urs E. Schwarzenbach persönlich ausgesucht hat. Vom 15. Oktober bis 30. Januar 2011 erhalten Hotelgäste einen Nachlass von 10% auf Eintrittskarten für die Picasso Ausstellung.
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Kultur
Nationalgalerie in Dänemark präsentiert Bob Dylan als expressiven Maler
Ab 2. September 2010 bis zum 30. Januar 2011
6.9.2010 -ki - In Dänemarks Nationalgalerie ist eine der spektakulärsten Sonderausstellungen des Jahres realisiert worden: Rund 50 neue Arbeiten von Bob Dylan werden im Staatlichen Kunstmuseum (Statens Museum for Kunst) in Kopenhagen zu sehen sein – darunter erstmals überhaupt auch großformatige Leinwandarbeiten auf Acryl, die die amerikanische Songwriter-Legende eigens für die dänische Ausstellung gemalt hat. Neben den 40 Gemälden aus den so genannten Brazil Series sind in der dänischen Hauptstadt vom 4. September an auch acht Zeichnungen zu sehen. Große Leinwände und Acrylfarben gehören zu den neuesten Leidenschaften des 68-jährigen Dylan. Sie waren bislang der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die meisten Motive stammen aus dem nomadenhaften Tourleben des als Robert Zimmerman geborenen Multikünstlers. Dabei sind beispielsweise Landschaften, städtische Szenen, Innenansichten von Hotels, Bars, Restaurants sowie Menschen und Familienmotive. Wie in seinen Songs zeigt sich Dylan auch in seinem bildnerischen Schaffen als sensibler Beobachter und Interpret seiner scheinbar banalen Umgebung. "Wenn ich das, was meine Gemälde zeigen, auch in einem Song hätte ausdrücken können, hätte ich diesen stattdessen geschrieben", so Bob Dylan im Vorfeld seiner dänischen Ausstellung. Dylans Anfänge als Maler liegen in den 1960er Jahren. Die Ausstellung "Bob Dylan - The Brazil Series" im Staatlichen Kunstmuseum Kopenhagen dauert vom 2. September 2010 bis zum 30. Januar 2011. Zur Ausstellung erscheint ein 192-seitiger Katalog zum Preis von umgerechnet rund 35 Euro. Weitere Information: Statens Museum for Kunst, Sølvgade 48-50, DK-1307 Kopenhagen K, www.smk.dk.
 
Kultur
Zwei neue UNESCO Welterben in China
15.8.2010 -ki -Das Welterbekomitee der UNESCO hat auf seiner 34. Tagung vom 25. Juli bis 3. August 2010 in Brasília insgesamt 21 Stätten neu in die Liste des Welterbes aufgenommen. Darunter befindet sich die Danxia Landschaften im Südwesten von China und die historischen Stätten in Dengfeng, in dem das weltberühmte Shaolin-Kloster zu finden. Für die Danxia-Landschaften (Foto) in der subtropischen Zone im Südwesten Chinas sind die rot gefärbten klastischen Sedimentablagerungen charakteristisch. Die spektakuläre Gebirgslandschaft mit steilen Felskliffen, aufragenden Säulen und Türmen, tiefen Schluchten und zahlreichen Wasserfällen gehört zu den schönsten Naturlandschaften Chinas und beherbergt circa 400 seltene Tier- und Pflanzenarten. Die historischen Stätten in Dengfeng im "Zentrum von Himmel und Erde" repräsentieren die vielfältige chinesische Kulturgeschichte aus der gesamten Zeitspanne von 118 v. Chr. bis zum 20. Jahrhundert. Dengfeng gilt als Zentrum des Konfuzianismus und als Geburtsstätte des Chan-Buddhismus. Zu den bedeutendsten Bauten gehören die Tempelanlagen auf dem Berg Songshan, einem der Fünf Heiligen Berge Chinas im Taoismus. Sie gelten als Symbol für die Einheit des Reiches. Die chinesischen Kaiser bestiegen die Berggipfel, um am Schnittpunkt zwischen Himmel und Erde Kontakt mit den Ahnengeistern zu suchen. Zum Kulturerbe von Dengfeng gehört außerdem das älteste in China erhaltene Observatorium. Es wurde zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert erbaut und spielte eine herausragende Rolle für die Entwicklung des astronomischen Weltbilds im alten China.
 
Kultur
Zwei Perlen des Orients
Gebeco kombiniert Türkei und Syrien
15.8.2010 -ki - Über Istanbul, Europas Tor nach Asien, in die syrische Metropole Damaskus: Gleich zwei Perlen des Orients entdecken Gäste von „Gebeco Länder erleben“ nun auf einer Reise. Die diesjährige Kulturhauptstadt Europas Istanbul war von jeher ein Schmelztiegel europäischer und asiatischer Einflüsse. Blaue Moschee (Foto), Hagia Sophia und Topkapi-Palast zeugen von der wechselvollen Geschichte der Stadt auf zwei Kontinenten. Die exotischen Gerüche der Basare stimmen die Reisenden auf den Orient ein. Nach drei Übernachtungen fliegen sie in die legendäre Handelsmetropole Damaskus. In einer der ältesten Städte der Welt erkunden sie die 5.000-jährige Kulturgeschichte der Region. Die Omayyaden-Moschee, der Azem-Palast und die Pauluskirche stehen ebenso auf dem Programm wie ein Tagesausflug in die syrische Wüste. Hier erkunden die Gäste das Unesco-Welterbe Palmyra. In der antiken Oasenstadt lassen die Ruinen der Tempel, Säulenstraßen und Gräber die ehemalige Pracht erahnen. Die 7-tägige Erlebnisreise „Istanbul und Damaskus“ kostet ab 1.195 Euro inklusive Flügen, Unterkunft in 4-Sterne-Hotels mit Frühstück sowie ausführlichem Besichtigungsprogramm und Gebeco-Reiseleitung. Informationen und Buchung im Reisebüro, Details unter www.gebeco.de/extras.
 
Kultur
Estella veranstaltet Woche für Alte Musik
13.8.2010 -ki - Vom 7. bis 12. September 2010 findet in Estella die Woche der Alten Musik statt. Bei den Konzerten in der San-Miguel-Kirche von Estella in der nordspanischen Region Navarra spielen international bekannte Kammerorchester und Solisten Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barock. Zu den auftretenden Künstlern zählen das Ensemble 415 oder The King’s Consorts. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Komponisten wie Händel, Bach, Boccherini, Antonio de Cabezón und Claudio Monteverdi. Seit einigen Jahren können Musikfreunde während der Konzerttage auch Seminare rund um die Komponisten und Epochen besuchen. Neu in diesem September, zur 41. Ausgabe der Woche der Alten Musik, ist das Auftaktkonzert am 3. September im Garten des Kulturhauses Fray Diego, wo auch die Tagungen stattfinden. Die Freiluftveranstaltung soll den Besuchern neue Perspektiven auf die Stadt Estella eröffnen. Der Eintritt ist frei. Die Konzerte in der San-Miguel-Kirche finden an allen Abenden um 20:15 Uhr statt und die Karten kosten neun Euro pro Person. Das Abschlusskonzert am 12. September im Kino Golem Los Llanos um 12:00 Uhr, ist ganz dem Werk Mozarts gewidmet und besonders geeignet für den Besuch mit der ganzen Familie. Karten sind kostenlos vor Ort erhältlich. Weitere Informationen zur Konzertwoche gibt es auf: www.cfnavarra.es/musicantigua/. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.turismo.navarra.es.
 
Kultur
Gormley in den Bergen Vorarlbergs
Kunsthaus Bregenz realisiert einzigartiges Projekt
12.8.2010 - ki - Das Kunsthaus Bregenz realisiert mit dem britischen Künstler Antony Gormley (geboren 1950) ein einzigartiges Projekt in den Bergen Vorarlbergs. Horizon Field ist das erste Kunstprojekt dieser Art, das im Gebirge zu sehen sein wird, und zugleich die bislang größte Landschaftsinstallation in Österreich. Horizon Field besteht aus 100 lebensgroßen Abgüssen eines menschlichen Körpers aus massivem Gusseisen, verteilt über ein Gebiet von 150 Quadratkilometern, das die Gemeinden Mellau, Schoppernau, Schröcken, Warth, Mittelberg, Lech, Klösterle sowie Dalaas umfasst. Das Werk bildet eine horizontale Linie auf 2039 Metern über dem Meeresspiegel. Diese Höhe hat für die Platzierung keine spezifische metaphorische oder inhaltliche Bedeutung. Vielmehr handelt es sich um eine gut zugängliche Höhe, die zugleich dem Alltag enthoben ist. Für den Künstler geht es bei Horizon Field um die zentrale Frage: „Welche Rolle spielt das Projekt Menschheit in der Evolution des Lebens auf diesem Planeten? Die Figuren erzeugen ein Feld, in dem Menschen mit aktivem, wachen Verstand aufgefordert sind, Raum und Distanz innerhalb dieses Feldes statischer Eisenfiguren zu messen. Skifahrer und Wanderer werden zu einem Teil dieses Feldes. Die Installation würdigt so die tiefe Verbundenheit zwischen dem sozialen und geologischen Raum, zwischen Landschaft und Erinnerung.“ Zu sehen: August 2010 bis April 2012. Details unter: www.kunsthaus-bregenz.at.

 
Kultur
"Der Blaue Reiter". Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik...
...in einer zusammenhängenden Schau im Kunstbau München
10.8.2010 -ki - Mit dieser Ausstellung präsentiert das Lenbachhaus erstmals seine herausragende Sammlung an graphischen Blättern der Künstler des "Blauen Reiter" – Aquarelle, Zeichnungen und auch Druckgraphiken – in einer zusammenfassenden Schau. Dabei werden die graphischen Bestände von Albert Bloch, Heinrich Campendonk, Robert Delaunay, Alexej Jawlensky, Eugen von Kahler, Paul Klee, Else Lasker-Schüler, August Macke, Franz Marc, Alexander Sacharoff, Eugen Schiemann und Marianne von Werefkin komplett und zum Teil zum ersten Mal überhaupt der Öffentlichkeit gezeigt. Ergänzt werden diese ca. 130 Blätter durch eine Auswahl von je 50 der besten Aquarelle und Zeichnungen von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter, sowie ca. 20 Originalgraphiken von Alfred Kubin. Es werden also ca. 250 Blätter insgesamt im Kunstbau gezeigt. Von den drei letztgenannten Künstlern besitzt das Lenbachhaus umfangreiche Bestände, von denen große Teile bereits in verschiedenen Ausstellungen und Bestandskatalogen publiziert wurden: Etwa Kandinskys Zeichnungen und Aquarelle in mehreren Schauen seit 1974, sein druckgraphisches Werk jüngst 2008 in einer Sonderausstellung. Alfred Kubins Zeichnungen wurden 1990 in einer repräsentativen Auswahl von 250 Blättern im Lenbachhaus vorgestellt, sein druckgraphisches Werk im Jahr 1999. Auch für Münters Druckgraphiken liegt seit der Ausstellung 2000 ein informativer Katalog vor. Anders verhält es sich noch mit dem Bestand an ca. 200 Originalgraphiken aus allen Schaffensphasen von Gabriele Münter, die teilweise noch nie gezeigt und publiziert wurden. Dies wird nun in der kommenden Ausstellung nachgeholt, wobei sich die Auswahl der Blätter auf die Zeit des "Blauen Reiter" konzentriert.
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Unesco streicht Galapagos von Roter Liste
Entscheidung nicht unumstritten - Massiver Tourismusanstieg befürchtet
8.8.2010 -ki - Das Welterbekomitee der Unesco hat die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln im Pazifik von der Roten Liste der gefährdeten Kultur- und Naturdenkmäler gestrichen. Das habe das Gremium bei seiner 34. Jahrestagung am Mittwoch (Ortszeit) in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia beschlossen, teilte die Organisation mit. Die ecuadorianische Ministerin für Umweltschutz, Marcela Aguiñaga, begrüßte die Entscheidung, die sie als «Anerkennung der Anstrengungen Ecuadors bei der Bewahrung der Galapagos» wertete. Die Unesco hatte die Galapagos mit der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, darunter die weltberühmten Riesenschildkröten, 2007 für gefährdet erklärt. Grund war vor allem die Beeinträchtigung der Umwelt durch den ständig wachsenden Strom an Touristen sowie illegale Siedler vom Festland. Für die immer größere Zahl an Menschen auf den Inseln mussten auch mehr Versorgungsgüter zu den Inseln gebracht werden. Dies vergrößerte die Gefahr, dass fremde Tier- und Pflanzenarten eingeschleppt werden. Die Regierung in Quito hatte als Gegenmaßnahmen unter anderem die zwangsweise Rücksiedlung von illegalen Bewohnern der Inseln zum Festland angeordnet. Auch soll der Tourismus besser kontrolliert und die Fähigkeit der Inseln zur Selbstversorgung mit Lebensmitteln und Energie aus Sonnen- und Windkraft verbessert werden. Die aus Vulkanen entstandenen Galapagos-Inseln liegen etwa 1000 Kilometer westlich vor der Küste des südamerikanischen Landes im Pazifik. Es gibt 14 größere und mehr als 100 kleine bis winzige Inseln. Nur fünf davon werden von insgesamt etwa 20.000 Menschen besiedelt. Die Inseln sind auch Lebensraum für den Blaufußtölpel, für Pelikane und Seelöwen. Die Entscheidung wird vor allem von Tierschützern nicht uneingeschränkt begrüßt, da ein massiver Anstieg des Tourismus befürchtet wird.

 
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