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Brauchtum
Pulsierendes Pushkarfest
Rajasthan-Studienreise von Dr. Tigges
8.9.2010 -ki - Das Pushkarfest ist eines der bedeutendsten hinduistischen Feste Indiens und gleichzeitig der größte Kamelmarkt des Landes. Religiöse Zeremonien und Kamelrennen, Priester und Schlangenbeschwörer – auf einer Rajasthan-Studienreise von Dr. Tigges erleben die Gäste das Fest im November hautnah. Bevor es nach Pushkar geht, erkundet die Reisegruppe die indische Hauptstadt Delhi und das Taj Mahal in Agra. Ganz aus weißem Marmor zeugt das Grabmal von der Liebe des Kaisers Shajahan zu seiner Frau. Die Shekhavati-Region beeindruckt mit ihren freskenbemalten Kaufmannshäusern, die „rosarote Stadt“ Jaipur mit dem „Palast der Winde“. Ein Höhepunkt der Reise ist der Aufenthalt in Pushkar: Für zwei Tage mischen sich die Reisenden hier unter die zahlreichen Pilger, die zu Ehren Brahmas an den Pushkarsee kommen, um ihre heiligen Waschungen vorzunehmen. Die 19-tägige Studienreise „Indien – Im Taumel des Pushkarfestes“ kostet ab 3.395 Euro inklusive Flügen, Unterkunft in 3- bis 5-Sterne-Hotels mit Halbpension sowie Dr. Tigges Studienreiseleitung. Während des Pushkarfestes verbringen die Gäste zwei Nächte im Zeltcamp, zwei Nächte logieren sie in ehemaligen Maharaja-Palästen. Reisetermin ist vom 7. bis 25. November 2010. Informationen und Buchung im Reisebüro, Details unter www.drtigges.de.
 
Brauchtum
Entdeckergeist beim Kolumbus Festival auf Porto Santo
Nachbarinsel von Madeira ehrt vom 16. bis 18. September 2010 Christoph Kolumbus
16.8.2010 -ki - Von Christoph Kolumbus persönlich geprüft und als lebenswert befunden. Schon vor 500 Jahren wusste der Entdecker die Schönheiten von Porto Santo zu schätzen: Er heiratete die einheimische Filipa de Moniz und verbrachte hier einige Jahre mit ihr. Vom 16. bis 18. September 2010 ehrt das nordöstlich von Madeira gelegene Porto Santo seinen bekanntesten Bewohner bereits zum zehnten Mal mit einem Festival. „Während dieser drei Tage können die Besucher auf eine Zeitreise gehen und den Alltag auf der Insel so nachempfinden, wie er zu Zeiten von Kolumbus war“, erklärt Sabine Wittmann, FTI-Bereichsleiterin für Portugal. Auf dem Programm stehen unter anderem ein mittelalterlicher Markt mit Festbankett, Gauklerspiele, Theatervorführungen, verschiedene Musik- und Tanzveranstaltungen mit europäischen sowie orientalischen Einschlägen. Außerdem erhalten die Gäste einen Einblick in die zeitgenössische Küche sowie das Kunsthandwerk. Sie haben auch die Möglichkeit, sich in die Trachten der damaligen Zeit zu kleiden. Die Ilha Dourada, die sogenannte „goldene Insel“ trägt ihren Beinamen augrund des rund neun Kilometer langen, goldgelben Sandstrands. Neben einigen Restaurants, Cafés und Bars bietet sie – abgesehen von den Tagen während des Kolumbus-Festivals – nur Ruhe und ist damit ein perfekter Ort für Erholungssuchende. „Wenn es doch ein bisschen Kultur sein darf, empfiehlt sich ein Besuch des Ortes Vila Baleira. Hier liegt die Casa de Colombo, ein Kolumbus-Museum in dem Haus, das wahrscheinlich einmal von ihm bewohnt wurde“, so Sabine Wittmann.
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Brauchtum
Khareef Festival im Oman
Musikanten, Dichter und Schauspieler aus der gesamten arabischen und muslimischen Welt
8.8.2010 -ki - Während im Sommer weite Teile der Golfregion zu einem Glutofen mutieren, verwandelt sich die Küstenregion bei Salalah im südlichen Oman in ein Paradies: Die sanften Niederschläge und Nebel der Ausläufer des Monsun, genannt Khareef, überziehen dann die Hügel mit sattem Grün und die Temperaturen liegen etwa bei angenehmen 25-30 Grad. Ein für den Europäer ungewohntes Bild bieten Berglandschaften, die an Almen im Allgäu erinnern – mit dem Unterschied, dass nicht nur Kühe, sondern auch Kamele dort weiden. Nicht nur zum Erblühen der Natur und üppigen Wasserfällen führen die Auswirkungen des Monsun in der omanischen Region Dhofar. Von Juli bis Ende August findet in Salalah das 48-tägige Khareef Festival (Foto) statt. Musikanten, Dichter und Schauspieler aus der gesamten arabischen und muslimischen Welt nehmen an den Feierlichkeiten Teil. Über 300.000 Besucher lockte das Fest bereits beispielsweise 2007 an. „Für europäische Urlauber empfehlen wir eine Reise im September in die Region“, sagt Thomas Tischler, Geschäftsführer von Tischler Reisen. „Zu dieser Zeit ist es trocken, der Nebel ist verflogen und die herrlichen grünen Landschaften des Khareef kann man bei Sonnenschein erleben.“
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