Mai 2011 -ki - Hotels mögen sich mit Kunstobjekten schmücken – im Rogner Bad Blumau ist das Hotel selbst das Kunstwerk. Auf 40 Hektar hat der Künstler Friedensreich Hundertwasser (1929-2000) rund um zwei geothermale Quellen eine einzigartige Hotelanlage konzipiert, die er selbst als das größte bewohnbare Kunstwerk der Welt bezeichnet hat. Im Interview erzählt Robert Rogner jun., wie in Bad Blumau Kunst, Kultur und Gastlichkeit einander bedingen. Immer ist das Hotel der Rahmen für Kunst – Kunst ist dessen schmückendes Beiwerk.
Wieso ist das im Rogner Bad Blumau anders? Robert Rogner: Wir hatten von Anfang an ein anderes Qualitätsverständnis. Wir wollten uns von herkömmlichen Spa-Wellness-Hotels differenzieren und das auch nach außen darstellen. Wir haben uns gewehrt, ein klassisches Hotel zu sein. Friedensreich Hundertwasser hatte sein Manifest. Jeder Baum hatte seinen Platz, jeder Aspekt war getragen von Philosophie. Unsere Böden sind uneben, unsere Wände schief: Gerade Wände, ein straffes Betriebskonzept, schlanke, streamlined Struktur, Kostenreduktion hatten nie mit unserem Haus zu tun – selbstverständlich gelten für uns auch wirtschaftliche Grundsätze, aber bei uns buchen Menschen ein touristisches Experiment, und dieses hat die Kunst hervorgebracht. So leben wir hier im spirituellen Charakter von Kunst und Kultur.
April 2011 - ki - Es gibt die vielfältigsten Merkwürdigkeiten in allen möglichen Sparten unseres Lebens. Im Tourismus zählt dazu sicher der "Slumtourismus", der, glaubt man aktuellen Veröffentlichungen in verschiedenen Medien, regelrecht boomt. Die Motivation, sich in den Urlaubsländern die Slums anzusehen, sind dabei offensichtlich ganz unterschiedlich. Während es für die einen Nervenkitzel und Mutprobe zugleich ist, wollen andere, dass ihnen keine Sensation unterstellt wird, sondern dass sie sich wirklich dafür interessieren, wie die Ärmsten der Armen leben müssen. Wie auch immer, das Thema erscheint interessant und der Anreiz, Elendsviertel aus der sicheren Perspektive zu betrachten, ist weiter verbreitet, als man gemeinhin denken mag. Urlaubsfotos von Blechhütten mit dürftig bekleideten Bewohnern, die während einer Luxus-Kreuzfahrt in der Karibik gemacht und stolz zu Hause gezeigt wurden, sind durchaus eine Vorstufe des "echten" Slumtourismus.
Im Internet wird unter www.slumtourismus.net ein Forschungsprojekt der Universitäten Osnabrück und Potsdam beschrieben:
"Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich in verschiedenen Großstädten des ‚globalen Südens’ eine Tourismusform etabliert, bei der geführte Touren durch Armutsviertel im Mittelpunkt stehen. Das ‚Slumming’ hat historische Vorläufer im globalen Norden, doch erst in der Gegenwart entwickelt es sich zu einer Massenerscheinung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das Forschungsprojekt untersucht die Herstellungsprozesse und Folgen des Armutstourismus. Die empirische Grundlage liefern Medienanalysen sowie komparative Fallstudien in Rio de Janeiro (Brasilien), Kapstadt (Südafrika) und Mumbai (Indien), welche die unterschiedlichen Ausprägungen der neuen städtetouristischen Form und ihre global-lokale Vernetzung in den Blick nehmen. Das Projekt fokussiert auf das Wechselverhältnis von globaler Form und lokaler Praxis des Armutstourismus sowie die Zusammenhänge von sozialen Strukturen und raumbezogenen Semantiken. Behandelt werden drei Leitfragen:
(1) Weshalb hat sich in der modernen (Welt-)Gesellschaft ein Markt für die Besichtigung von Armutsvierteln im globalen Süden gebildet? (2) Wie wird der touristische Blick auf Slums konstruiert; wie werden Slums zu Orten des Tourismus? (3) Welche Folgen hat das ‚Slumming’ für die Bereisten und die Stadtteilentwicklung?
Die Ziele des Projekts liegen auf den Ebenen der empirischen Grundlagenforschung, der Anwendungsorientierung und der Theoriearbeit.
Das Forschungsprojekt wird als Gemeinschaftsprojekt zwischen den Universitäten Osnabrück und Potsdam durchgeführt. Außerdem bestehen Kooperationen mit den Universitäten Stellenbosch (Südafrika), Rio de Janeiro (Brasilien), Mumbai (Indien) und Bristol (England). Beantragt ist eine Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)."
An der Westküste des Persischen Golfes gelegen, bildet das Emirat Katar eine Brücke zwischen Osten und Westen – ein Land, das Besucher aus der ganzen Welt begrüßt. Katar ist ein Dreh- und Angelpunkt von Wirtschaft, Kultur und Natur, der seit mehreren tausend Jahren Besucher in die Region zieht. In Katar finden Reisende die perfekte Symbiose zwischen arabischer Kultur, orientalistischer Tradition, zeitgenössischem Lebensstil und modernem Innovationsgeist. Aufgrund der ausgeprägten wirtschaftlichen und natürlichen Ressourcen ist Katar hauptsächlich als Business Destination bekannt. Doch Katar hat sich zudem der Kultur, dem Sport und dem Reisetourismus verschrieben, um Besucher aus der ganzen Welt im Land willkommen zu heißen. Als Mittelpunkt des kulturellen Tourismus der arabischen Welt hält Katar die Traditionen am Leben, indem diese mit der modernen Welt und anderen Kulturen verbunden werden. Katar-Reisende werden von der großartigen Wüsten- und Küstenlandschaft, den Traditionen, dem Lifestyle und dem Fortschrittsgedanken des Landes begeistert sein. Das großartige Museum of Islamic Art, designt von Ieoh Ming Pei, ist das Aushängeprojekt der staatlichen Museumsdirektion. Das Museum beherbergt eine hervorragende Kunstsammlung mit einigen der besten islamischen Kunstwerke aus mehr als 1400 Jahren Geschichte. Des Weiteren fungiert das Museum als Bildungs- und Informationszentrum der islamischen Kunstgeschichte.
Es sollte eine Überraschungsreise für die Frau meines Freundes werden. Richtig Ausspannen und die Sonne genießen, dazu noch eine Tour durch das Bergland. Animiert durch die euphorischen Bescheibungen in den Reiseführern waren 6 Wochen dafür vorgesehen. Doch diese Tour endete vorzeitig und mit großen Enttäuschungen.
Die Reise ging von Deutschland aus über Bangkok nach Hanoi, von dort gleich weiter nach Na Trang auf eine kleine Privatinsel "Nin Van Bay" in das dortige Six-Sense Hotel. Von dort kam die erste Mail:
"Xin Châo ( Hallo ), melden uns aus dem unerwartet stürmisch und regnerischen Vietnam! Wir haben echtes Nordseefeeling. Auch hier spielt das Wetter verrückt, selbst die Einheimischen sagen, es ist für diese Jahreszeit völlig unnormal. Trotzdem haben wir das Glück und sind im Moment in einem sehr schönen Hotel, www.six-sense.com Vietnam Nin Van Bay (sogen. ECO Hotel, versuchen alles was geht aus Naturmaterialien zu bauen, kaufen ausschließlich bei hiesigen Fischern und Bauern und versuchen der Umwelt möglichst wenig zu schaden ohne auf Komfort zu verzichten.) Liegt traumhaft auf einer einsamen Insel mit türkisfarbenem Meer und mit Blick auf die Bergwelt Vietnams, absolut empfehlenswert !!!" 9 Tage blieben meine Freunde dort. Trotz des Wetters war die Welt da noch weitgehend in Ordnung.
Und weiter in der Beschreibung: "Die Menschen sind sehr höflich und sehr freundlich, nicht nur im Hotel. Es ist trotz der Nähe zu Thailand völlig anders. Eine Mischung aus China, deutlich zu merken im Norden Vietnams, militärisch, kühl und einer Verwandtschaft mit den Thais und Kambodschanern im Süden. Das Essen nicht zu vergessen, absolute Spitze !!!, leicht, vielseitig, gut gewürzt, aber nicht zu scharf."
Nach diesen ersten Abschnitt sollten 3 Wochen in Na Trang (ebenfalls gebucht ein Six-Sense Hotel), dem "Nizza Asiens" folgen. Der Ort wird als Tourismushochburg bezeichnet wegen der kilometerlangen Sandstrände. In der Bucht davor liegen Inseln und Korallenriffe, die zum Baden und Tauchen
einladen. Am Tran Phu Boulevard sind zahlreiche Restaurants, Strandbars und Hotels etabliert. Touristische Hauptattraktion sind die Thap Ba Cham Türme. Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt und beherbergt jetzt über 350 000 Einwohner. Moderne, seelenlose Hochhäuser aus Beton säumen die Westseite der Promenade. Das Klima wird als ganzjährig "mild" bezeichnet.
Gesundheitsrisiken bei Geschäftsreisen umfassend vorbeugen
International SOS veröffentlicht neue Health Map
2.2.2011 -ki - Geschäfts- und private Reisen in viele Länder Zentralafrikas und nach Madagaskar, Afghanistan und in den Irak sowie in die Mongolei, nach Myanmar und Surinam bergen aus medizinischer Sicht weltweit derzeit das höchste Risiko. Das zeigt die neue Health Map von International SOS, dem führenden Anbieter von Risiko- und Krisenprävention in Gesundheits- und Sicherheitsfragen für international agierende Unternehmen. Mit dieser Weltkarte gibt International SOS Personalverantwortlichen in Unternehmen sowie Geschäftsreisenden und Expats einen globalen Überblick über gesundheitliche Gefahren und medizinische Versorgungsmöglichkeiten, um sie für daraus resultierende Risiken zu sensibilisieren. Denn: Kenntnis über Faktoren wie die medizinische Infrastruktur vor Ort oder beispielsweise die Verbreitung von Infektionskrankheiten im Reiseland ermöglicht eine entsprechende Prävention bereits vor Antritt von Auslandsaufenthalten in risikoreichen Gebieten und kann helfen, Gefahren für Gesundheit und Sicherheit auf Reisen zu mindern.
Die Health Map zeigt auf Basis von Faktoren wie der lokalen Struktur des Gesundheitswesens und Qualität der Einrichtungen, Präsenz von Infektionskrankheiten, Zugang zu Medikamenten und zahnärztlicher Versorgung eine Bewertung der medizinischen Gefahren in die Kategorien „extremes“, „hohes“, „moderates“ und „niedriges“ Risiko. Diese sind jeweils farblich auf der Weltkarte gekennzeichnet. Länder wie China, Russland oder Indien, in denen teilweise deutliche Unterschiede zwischen der medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten und Metropolregionen bestehen, sind aufgrund des Stadt-Land-Gefälles zweifarbig entsprechend der jeweiligen Kategorien gekennzeichnet. So sind Indien, China und Russland auf der aktuellen Health Map orange-rot eingefärbt, entsprechend der Farben für ein hohes (rot) bzw. moderates Risiko (orange).
Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Heimkehrer ein Stück vom Urlaubsort mit nach Hause nehmen wollen. Bei der Auswahl der Souvenirs ist jedoch Vorsicht geboten: Manche Mitbringsel sorgen dafür, dass die Urlaubsstimmung gleich bei der Ankunft am Heimatflughafen verfliegt, wenn der Zoll die Erinnerungsstücke einzieht und Anzeige erstattet. Cheapflug.de, internationaler Marktführer für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen, führt unter http://www.cheapflug.de/reisetipps/verbotene-souvenirs/ auf, welche Souvenirs Reisende am besten im Urlaubsland lassen sollten.
Tiere und Pflanzen, die unter Artenschutz stehen
Urlauber, die bewusst oder unbewusst Tier- und Pflanzenarten nach Deutschland einführen, die durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind, müssen mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Dabei müssen sie noch nicht einmal ein Produkt kaufen, das aus geschützten Tieren- oder Pflanzenarten hergestellt wurde. Korallen, Muschelarten oder Schneckenhäuser, die Reisende am Strand gesammelt haben, fallen ebenfalls unter das Einfuhrverbot. Generell sollte man von Souvenirs aus Elfenbein, Korallen, Schildpatt und Kroko- oder Schlangenleder die Finger lassen. Bei Muscheln und Schneckenhäusern ist ebenfalls Vorsicht geboten, obwohl nicht alle Arten geschützt sind. Auch Pflanzen wie Kakteen oder Orchideen und Waren aus unter Schutz stehenden Holzsorten dürfen nicht eingeführt werden. Dass lebende Tiere oder Schildkröteneier nicht ins Gepäck gehören, sollte selbstverständlich sein. Dennoch beschlagnahmen die Zollfahnder jedes Jahr unter anderem Papageien, Eidechsen und Schlangen, die Urlauber einschmuggeln wollen.
Menschen und Schicksale treffen im Grand Hotel unausweichlich aufeinander
Die Swiss Deluxe Hotels als „Bühne der Literatur“
Die Swiss Deluxe Hotels, die 39 der besten Fünfsterne-Häuser der Schweiz vereinigen, beherbergten schon immer Literaten. Eine Tradition, die ihre Fortsetzung auch heute findet, wie Einträge in den Gästebüchern der Hotels und zahlreiche Publikationen zeigen. „Das Grand Hotel ist keine Unterkunft, die die Globetrotter aufsuchen, um die Welt zu entdecken. Das Grand Hotel holt die Welt ins Haus und spielt Welt im Kleinen, was diese übersichtlich und so wunderbar erzählbar macht“, schreibt die Kulturwissenschaftlerin Cordula Seger in ihrem Buch „Grand Hotel – Bühne der Literatur“, und fährt fort: „Darin liegt auch das literarische Interesse an dieser Gesellschaftsherberge begründet: Menschen und Schicksale treffen im Grand Hotel unausweichlich aufeinander.“ Diese Bühne haben Literaten in den Swiss Deluxe Hotels schon immer betreten: Voltaire, Johann Wolfgang von Goethe, Honoré de Balzac, Victor Hugo, Charles Dickens oder Hans Christian Andersen nächtigten im Grand Hotel Les Trois Rois in Basel, Leo Tolstoi und Mark Twain waren Gäste des Victoria-Jungfrau Grand Hotels in Interlaken, Johanna Spyri und Rainer Maria Rilke verweilten öfters im Grand Hotel Quellenhof in Bad Ragaz, Thomas Mann verbrachte unter anderem seine Flitterwochen im Baur au Lac in Zürich, während sich der italienische Literaturnobelpreisträger Salvatore Quasimodo im Splendide Royal in Lugano verwöhnen liess. Auch diverse Schweizer Autoren wie Max Frisch oder Friedrich Dürrenmatt, der unter anderem im Palace Luzern war, hielten sich in Swiss Deluxe Hotels auf. Einer machte die Bühne gar zu seinem Wohnort: der russisch-amerikanische Schriftsteller Vladimir Nabokov lebte und wirkte von 1961 bis 1977 im heutigen Fairmont Le Montreux Palace, wo er unter anderem sein grosses Alterswerk „Ada oder das Verlangen“ verfasste.
Bildunterschrift: Der russisch-amerikanische Schriftsteller Vladimir Nabokov zählte zu den Hotelliteraten par excellence: Er lebte und wirkte von 1961 bis 1977 im Montreux Palace, das noch heute eine Suite Nabokov mit Originalmöbeln besitzt.
Mai-2010 -ki - Hat man bei einem Städtebesuch die Reiseführer-Highlights gesehen, lohnt sich ein Spaziergang durch Stadtteile, die nicht unter den Top-Sehenswürdigkeiten erwähnt sind. Man entdeckt dabei die so genannten Geheimtipps. Einer davon ist in Dresden die Südvorstadt. Geht man vom Dresdner Hauptbahnhof nicht über die Prager Straße zur Innenstadt, sondern in die entgegengesetzte Richtung, ist man hinter dem Bahndamm bereits im Stadtviertel, das vom Campus der Technischen Universität und von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) beherrscht wird. Das Gebiet südlich der Dresdner Altstadt wurde lange Zeit landwirtschaftlich genutzt. Zu Dresden gehört es seit 1835, und die städtische Bebauung begann 1850. Die vom Hauptbahnhof nach Süden führende Hauptmagistrale ist die Fritz-Löffler-Straße. Im Umfeld des Hauptbahnhofes gab es mehrere Hotels und Pensionen. Wegen der zahlreichen Ausländer, die sich hier aufhielten, hieß der Bereich südlich des Hauptbahnhofes damals auch Diplomatenviertel. Gleich hinter der Bahnbrücke ragt das Hauptgebäude der HTW (im Volksmund »Kachelofen« genannt) 17-geschossig in den Himmel. Nur wenige Schritte weiter ist die erste Sehenswürdigkeit, die zwischen 1872 und 1874 erbaute Russisch-Orthodoxe Kirche, ein Erinnerungsfoto wert. Fjodor Dostojewski, der zwischen 1869 und 1871 in Dresden lebte, ließ in der Kirche seine Tochter Ljubow taufen. Der Komponist Sergej Rachmaninow, der ebenfalls einige Zeit in Dresden lebte, trug durch eine Großspende zum Einbau der noch heute funktionstüchtigen Gasheizung bei. Heute gehört das Gotteshaus zum Moskauer Patriarchat und ist mit einer Gemeinde aktiv.
Intensive Farben, eine vielfältige Arten- und Pflanzenwelt sowie die außergewöhnliche Mischung aus afrikanischer Kultur und europäischen Einflüssen machen eine Reise nach Namibia unvergesslich. In dem Land im südlichen Afrika liegen die Elemente dicht beieinander: Die Weite der Wüste Namib, der Namibia ihren Namen verdankt, grenzt mit ihren Mammut Dünen direkt an die raue Küste des Atlantiks. Nichts als Sand und Stille – über 1500 Kilometer – von Norden nach Süden.
Im Caprivi hingegen, dem nordöstlichen Zipfel Namibias, bestimmen sattes Grün und zahlreiche Gewässer das Landschaftsbild. In den Flüssen und ihren Seitenarmen lebt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt: Büffel, Flusspferde, Antilopen, Vögel und Elefanten sind in den Flusswäldern zu Hause.
Im Süden des Landes erwartet Besucher hingegen der zweitgrößte Canyon der Welt: Mit 161 Kilometer Länge und bis zu 500 Metern Tiefe gehört der Fish River Canyon zu den Attraktionen des Landes.
Die kontrastreiche Landschaft und die erstaunliche Artenvielfalt Namibias machen jede Reise in dieses Land zum phantastischen Erlebnis. Auch die Big Five – Löwe, Nashorn, Leopard, Elefant und Büffel – können in den zahlreichen Nationalparks beobachtet werden. Allein der Etoscha-Nationalpark mit seiner Fläche von mehr als 22.000 Quadratkilometern bietet ideale Bedingungen für eine Safari.
Hinzu kommt das einzigartige Licht Namibias, das die unterschiedlichen Formen der Wüsten, Savannen- und Berglandschaften in intensive Farben taucht, wie man sie sonst nur selten sieht.
24.3.2010 -ki - Seine erste große Sonderausstellung zeigt das Museum Folkwang im Neubau von März bis Juli 2010. Sie ist der einzigartigen Geschichte der Folkwang-Sammlung und ihrer Entwicklung gewidmet. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion der Sammlung, die von Karl Ernst Osthaus 1902 begründet und kurz nach seinem frühen Tod 1921 nach Essen gelangte und hier von Ernst Gosebruch zu einer Institution mit weltweiter Ausstrahlung weiterentwickelt wurde. Der Mitbegründer des Museum of Modern Art in New York, Paul J. Sachs, sagte bei einem Besuch in Essen 1932, das Folkwang sei „das schönste Museum der Welt“. Die Nationalsozialisten unterbrachen brutal die fortschrittliche Ankaufs- und Ausstellungspolitik des Museums und konfiszierten 1937 mehr als 1.400 Werke, die später legal verkauft wurden und heute zu den Meisterwerken großer Museen und Privatsammlungen im In- und Ausland gehören, darunter Gemälde von Kandinsky und Matisse, Kirchner und Marc, Munch und Beckmann. Die Ausstellung bringt erstmals auch einen alten Schatz des Museums wieder ans Licht: Wie schon zur Zeit von Osthaus, werden auch jetzt wieder die Meister der Moderne neben Skulpturen und Objekten aus China und Japan, Griechenland und Ägypten, Java und Ozeanien stehen.
18.3.2010 -ki - In kaum einem anderen Land der Welt finden sich so viele Thermal- und Heilquellen auf solch kleinem Raum: Rund 80 Prozent Ungarns sind bzw. bestehen quasi aus Thermalwasser! Damit gehört die Magyaren-Republik weltweit zu den Top Five der Thermaldestinationen. Kein Wunder: Immer mehr ausländische Gäste reisen gezielt wegen der rund 1.300 heißen Quellen hierher, etwa nach Budapest, in den Osten des Landes oder in die Traditionsbäder Westtransdanubiens. In den letzten Jahren hat sich überall viel getan. Einige ambitionierte Investitionsprojekte für Renovierungs- wie Erweiterungsmaßnahmen wurden konsequent weiterverfolgt – trotz der Wirtschaftskrise, die unbestritten auch Ungarn schwer getroffen hat. Doch die Magyaren-Republik weiß um ihre Ressourcen und die Investoren, unter ihnen die Europäische Union, um deren Potenzial. Dass in den letzten Jahren immer mehr Hotels, vor allem in der gehobenen Kategorie, in Bad Budapest ihre hoteleigenen Spa-Angebote ausgebaut haben, ist kein Geheimnis. Kein Wunder, allein in der Bäderstadt, also solche anerkannt seit 1934, sprudeln aus über 120 Quellen und Brunnen täglich bis zu 70 Millionen Liter Thermalwasser. Doch über dieses konzentrierte Angebot allein in der Donau-Metropole hinaus haben auch die anderen Regionen der Magyaren-Republik ihre Bäder und Hotels kräftig entstaubt und ins 21. Jahrhundert geführt.
Die fantastische Natur und die Vielzahl der Wildtiere, die in ihr leben, sind das große Kapital Namibias. Zum Erhalt dieser Naturschätze, zur Förderung der Kommunen und zur Eindämmung von Wilderei hat der namibische Staat im Jahr 1996 das Konzept der „Communal Conservancies“ ins Leben gerufen. Namibia war weltweit der erste Staat, der den Schutz der Umwelt in seine Verfassung verankert hat. Durch die Einführung der Communal Conservancies haben nun einzelne Gemeinden kraft Gesetz die Hoheit über ihren Lebensraum zugesprochen bekommen. Die Kommune ist somit für den Schutz der Natur und der Wildtiere in ihrer definierten Region selbst verantwortlich und erhält gleichzeitig auch das Recht, ihr Gebiet selbst zu verwalten und zu nutzen. Den Mitgliedern der Kommune ist es erlaubt nach klarer Vorgabe des Ministeriums für Umwelt und Tourismus kontrolliert und limitiert Wild zu schießen bzw. Trophäenjagd für Touristen anzubieten. Sie dürfen die Attraktionen des Landes touristisch nutzen sowie gemeinsam mit privaten Unternehmen Joint Ventures eingehen, wie beispielsweise das Land an private Lodges (Fotos) zu verpachten. Ein gewähltes kommunales Komitee verwaltet die Aktivitäten und beschließt wie die Einnahmen der Kommune zugute kommen. Die Gemeindemitglieder profitieren zum einen direkt durch die Schaffung von Arbeitsplätzen wie auch indirekt zum Beispiel durch den Bau von Schulen, das Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten oder die Unterstützung von Suppenküchen, die von den Einnahmen finanziert werden.
10.3.2010 -ki - Die beiden bekanntesten Pilgerrouten
der Welt: der Jakobsweg in Nordspanien und Kumano Kodo, ein Netzwerk von
verschiedenen Pilgerpfaden und religiösen Zentren auf der bergigen Halbinsel Kii
südlich von Kyoto gehören zum UNESCO Welterbe. Beide entstanden im 10.
Jahrhundert, und jetzt im 21. Jahrhundert wurde ein Kooperationsvertrag
geschlossen. Als „Pilgerwege der aufgehenden und der untergehenden Sonne“ haben
sie sich den Informationsaustausch, neue Wege der Zusammenarbeit, die Förderung
des nachhaltigen Tourismus und die Stärkung der Beziehung zwischen Tanabe und
Santiago de Compostela und somit auch zwischen Japan und Spanien sowie den
Respekt gegenüber dem religiösen und spirituellen Erbe der beiden Kulturen auf
die Fahne geschrieben. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die Kumano
Kodo Pilgerrouten mit ihren faszinierenden Landschaften aus imposanten Bergen
und unzähligen Wasserläufen zu entdecken. Von Halbtagestouren bis zu mehrtägigen
Wanderungen ist alles möglich. Die populärste Route Nakahechi führt östlich von
Tanabe in die Berge. Ohechi erstreckt sich über 120 km im Süden der Halbinsel,
und die recht anstrengende Kohechi-Route verbindet die Tempelstadt Koyasan mit
den Schreinen Kumano Hongu und Kumano Hayatama. Auf dieser 70 Kilometer langen
Pilgerroute müssen drei Tausender-Berge überwunden werden. Infos zu den Routen
unter http://jnto.de/in-japan/natur-und-outdoor/wandern-und-pilgern.html.
Hainan, die zweitgrößte chinesische Insel, soll nach dem Willen des chinesischen Staatsrates bis zum Jahr 2020 zu einer weltweit erstklassigen Tourismusdestination entwickeln werden. In diesem Zusammenhang wird in diesem Jahr auf Hainan auch das 1. Internationale Boaoer Reiseforum veranstaltet. Zudem werden große ausländische Kaufhausketten angelockt und Duty errichtet. Mehrere Tourismusprojekte werden darüber hinaus ins Leben gerufen, so etwa ein Raumfahrtpark und ein maritimer Tropenpark. Hainan ist eine 33.000 Quadratmeter große Tropeninsel und verfügt über umfangreiche Tourismusressourcen. Die Insel lockt nicht nur mit wunderbaren Sandstränden und erstklassigen Hotels, auch die tropischen Urwälder im Inneren der Insel versprechen einen in Terrakotta-Armee und Chinesischer Mauer einen interessanten Aufenthalt.
Auf der Suche nach weitem Himmel, Wäldern, Höhenwegen, Einsamkeit und Ruhe wagen wir uns ins Erdbebengebiet von April 2009 und werden belohnt: menschenleere Höhenlandschaften, Wildblumen in allen Farben und herzliche Menschen, die uns gern beschenken. Schon bei den Reisevorbereitungen zeigen sich die Unterschiede: es ist gut, mit einem Partner zu reisen, der schon Erfahrung als Rucksacktourist hat. Für mich ist es das erste Mal: reisen mit unserem Gepäck ständig auf dem Rücken und schlafen unter freiem Himmel. Mein Partner Richard ist Kanadier, lebt als Schriftsteller in Budapest und ist ganz und gar ein Umweltfreund. Bevor es los geht, gibt es für mich also noch einen Intensivkurs in Sachen Mülltrennung, Wiederverwertung von Plastik- und Papiersäcken, Nutzung von Tupperware-Behältern statt Alufolie sowie Einkaufstipps – von der Stirnlampe bis zur superleichten Aluminium-Wasserflasche. Nur noch ein paar Mal zur Abhärtung auf dem Parkettboden schlafen, dann bin ich bereit für den Aufbruch.
27.8.2009 -ki - Wer im Gassengewirr von Ammans Altstadt für ein Souvenir den ausgewiesenen Preis bezahlt, hat etwas verkehrt gemacht. Denn in den Souks ist das Feilschen nicht nur Pflicht, sondern macht auch einen Riesenspaß. Wenn ein Händler nach erfolgreichem Geschäftsabschluss großzügig zum Abendessen ins eigene Haus einlädt, wäre seine Überraschung wohl riesengroß, wenn man abends tatsächlich vor der Tür stehen würde. Um sich als Besucher Jordaniens kleine und große Schnitzer zu ersparen, gilt es einige Verhaltensweisen zu beachten. Denn auf ihre muslimischen Traditionen sind die Jordanier besonders stolz. Gleichzeitig verzeihen Sie den Besuchern ihres modernen und weltoffenen Landes auch kleine Fehltritte, sofern diese nicht absichtlich erfolgen. Folgende Punkte gibt es zwischen Rotem und Totem Meer zu beachten:
Bunte Bändchen am Handgelenk sind ihr Erkennungszeichen, Kostenkontrolle ist das Ziel. Urlauber lieben All inclusive. Eine Untersuchung von mehr als einer Million Urlaubsbuchungen des Reiseportals HolidayCheck.de ergibt, dass 53 Prozent aller Pauschalreisenden AI buchen, weitere 29 Prozent entscheiden sich für Halbpension. Mehr und mehr Reiseveranstalter erweitern die Bezeichnungen Halbpension, Vollpension und AI mit einem „plus“. Doch was steckt hinter diesen Bezeichnungen? Im Grunde sind mit dem "plus" bei den vermeintlichen Bezeichnungen AI, VP oder HP eine ganze Reihe an Einschränkungen verbunden. HolidayCheck erklärt die gängigsten Varianten.
KURZMELDUNGEN 18.5.2012
2 Neue Hotels in Edinburgh Seit August 2011 steht in der schottischen Hauptstadt das 4-Sterne B&B Boutique Hotel Edinburgh (Foto) zur Verfügung. Mit 22 Zimmern liegt das Haus an der Rothesay Terrace nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. www.bb-edinburgh.com. Eröffnet hat jetzt auch am York Place das Indigo-Hotel in Edinburgh. Das historische Haus aus dem 18. Jahrhundert wurde sorgsam renoviert und dabei konnten viele Stilelemente erhalten bleiben. Dennoch sind alle Zimmer mit modernster Technik ausgestattet. www.ichotelsgroup.com.
17.5.2012 Internationales Gambenfestival in den französischen Ardennen Das 6. Internationale Gambenfestival findet vom 29. Juni bis zum 1. Juli in der kleinen Stadt Asfeld in den französischen Ardennen statt. Deutschland steht dieses Jahr thematisch im Vordergrund. Am Samstag, den 30. Juni gibt das Ensemble La Fenice ein großes Konzert „Italienische Maniere“. Die Gambe in Deutschland im 17. und 18. Jahrhundert wird im Konzert „La Nymphe di Rheno“ am Sonntag, den 1. Juli gefeiert. www.violedegambe.org
10.5.2012
Neue Reisemarke für Erlebnisreisen Avastama, die neue Marke des Direktreiseveranstalters Berge & Meer, kommt aus dem Estnischen, bedeutet „Entdecken“ - also Reiseerlebnisse hautnah am Alltagsgeschehen mit tiefen Einblicken in fremde Kulturen und einzigartigen Naturerlebnissen. Die Zielgruppe für Avastama-Kunden sollen "handfest" sein, fahren schon einmal mit dem Motorroller, sind gut zu Fuß, empfinden das Flair schlichter Lodges als Luxus und teilen allesamt das gleiche süße Leid: Fernweh und Sehnsucht nach authentischen Erlebnissen. www.avastama.de.
Zur Audienz nach Dharamsala Eine neue Reise des Asien-Spezialisten a&e erlebnis:reisenbietet intensive Einblicke in die tibetische Kultur im Norden Indiens. Die kleine Stadt Dharamsala liegt am Fuße des Himalajas im Norden Indiens. Sie gilt als Zentrum Tibets im Exil. Die Rundreise des Hamburger Veranstalters a&e erlebnis:reisen führt in die alte Bergstation im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Als besonderes Highlight des mehrtägigen Aufenthaltes in Dharamsala ist eine Audienz im Tempel des Karmapa geplant. www.ae-erlebnisreisen.de.
Reportagen
Inunserer Reise-Reportagen-Rubrik finden Sie über 700 Reiseberichte aus 65 Ländern. Eine gute Möglichkeit, sich über ein Reiseziel, das man vielleicht noch nicht kennt, zu informieren.
Neu in unserem Online-Reisemagazin - Kompakt-Reportagen über aktuelle Themen auf 1 bis maximal 2 Seiten.
Hier eine aktuelle Auswahl unserer Kompakt-Reportagen-Serie: