...im Rahmen des Kreuzfahrt-Unglücks auf der Costa Concordia
Hamburg, 23.1.2012 -ki - Die
vielseitigen Diskussionen im Zusammenhang mit dem Unglück des
Kreuzfahrt-Schiffes "Costa Concordia" weiten sich immer weiter aus.
Nachdem zunächst dem Kapitän die ganze Schuld zugeordnet wurde, richten
sich nun immer mehr Stimmen auch gegen die Reederei. Wenn ein Kapitän
falsch navigiert und auf einen Felsen fährt, dann gibt es nur einen
einzigen Schuldigen - nämlich den Kapitän des Schiffes! Das ist kein
"Unglück", das ist ein eindeutig selbstverschuldetes Desaster. Dass man
eine solche Situation im günstigsten Fall noch "menschlichem Versagen"
zuordnen könnte, ruft dann die Frage nach der Qualität des Bordpersonals
auf den Plan, beim Kapitän angefangen.
Für eine Unglückssituation, wie
auch immer sie eingetreten sein mag, muss das übrige Bordpersonal für
die Rettungsmaßnahmen professionell geschult sein. Dafür ist die
Reederei verantworlich. Wie gut oder wie schlecht das Personal auf der
Costa Concordia für diesen Fall geschult war, lässt sich von außen kaum
feststellen. Dass es bei der Evakuierung von über insgesamt 6000
Menschen (man spricht in diesem Zusammenhang leider oft "nur" von den
4200 Passagieren) nicht absolut reibungslos zugehen konnte, muss einem
eigentlich einleuchten. Aber natürlich bleibt hier eine gewisse
Unsicherheit für alle, die Reisen mit solchen "schwimmenden
Städten" unternehmen: Solange die Qualität des Personals an Bord über die
Qualität des Speisenangebots (also des Küchenpersonals), der Servicekräfte in den Restaurants und Bars sowie
der Shows definiert wird, bleiben Zweifel.
"All inclusive" ist nicht
gleich "Alles drin"
Bunte Bändchen am Handgelenk sind ihr Erkennungszeichen, Kostenkontrolle ist das Ziel. Urlauber lieben All inclusive. Eine Untersuchung von mehr als einer Million Urlaubsbuchungen des Reiseportals HolidayCheck.de ergibt, dass 53 Prozent aller Pauschalreisenden AI buchen, weitere 29 Prozent entscheiden sich für Halbpension. Mehr und mehr Reiseveranstalter erweitern die Bezeichnungen Halbpension, Vollpension und AI mit einem „plus“. Doch was steckt hinter diesen Bezeichnungen? Im Grunde sind mit dem "plus" bei den vermeintlichen Bezeichnungen AI, VP oder HP eine ganze Reihe an Einschränkungen verbunden. HolidayCheck erklärt die gängigsten Varianten.
KURZMELDUNGEN 18.5.2012
2 Neue Hotels in Edinburgh Seit August 2011 steht in der schottischen Hauptstadt das 4-Sterne B&B Boutique Hotel Edinburgh (Foto) zur Verfügung. Mit 22 Zimmern liegt das Haus an der Rothesay Terrace nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. www.bb-edinburgh.com. Eröffnet hat jetzt auch am York Place das Indigo-Hotel in Edinburgh. Das historische Haus aus dem 18. Jahrhundert wurde sorgsam renoviert und dabei konnten viele Stilelemente erhalten bleiben. Dennoch sind alle Zimmer mit modernster Technik ausgestattet. www.ichotelsgroup.com.
17.5.2012 Internationales Gambenfestival in den französischen Ardennen Das 6. Internationale Gambenfestival findet vom 29. Juni bis zum 1. Juli in der kleinen Stadt Asfeld in den französischen Ardennen statt. Deutschland steht dieses Jahr thematisch im Vordergrund. Am Samstag, den 30. Juni gibt das Ensemble La Fenice ein großes Konzert „Italienische Maniere“. Die Gambe in Deutschland im 17. und 18. Jahrhundert wird im Konzert „La Nymphe di Rheno“ am Sonntag, den 1. Juli gefeiert. www.violedegambe.org
10.5.2012
Neue Reisemarke für Erlebnisreisen Avastama, die neue Marke des Direktreiseveranstalters Berge & Meer, kommt aus dem Estnischen, bedeutet „Entdecken“ - also Reiseerlebnisse hautnah am Alltagsgeschehen mit tiefen Einblicken in fremde Kulturen und einzigartigen Naturerlebnissen. Die Zielgruppe für Avastama-Kunden sollen "handfest" sein, fahren schon einmal mit dem Motorroller, sind gut zu Fuß, empfinden das Flair schlichter Lodges als Luxus und teilen allesamt das gleiche süße Leid: Fernweh und Sehnsucht nach authentischen Erlebnissen. www.avastama.de.
Zur Audienz nach Dharamsala Eine neue Reise des Asien-Spezialisten a&e erlebnis:reisenbietet intensive Einblicke in die tibetische Kultur im Norden Indiens. Die kleine Stadt Dharamsala liegt am Fuße des Himalajas im Norden Indiens. Sie gilt als Zentrum Tibets im Exil. Die Rundreise des Hamburger Veranstalters a&e erlebnis:reisen führt in die alte Bergstation im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Als besonderes Highlight des mehrtägigen Aufenthaltes in Dharamsala ist eine Audienz im Tempel des Karmapa geplant. www.ae-erlebnisreisen.de.
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